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Hassparolen gegen Juden

08.06.2010

Nachdem vor gut zehn Tagen die israelische Marine das Schiff Mavi Marmara angegriffen hat, und dabei neun Menschen ums Leben kamen, ist die öffentliche Entrüstung über Israel grenzenlos. Im Blog Wissenrockt wurden einige der übelsten Hassparolen gesammelt.

Mit Hysterie und Mythen werden politische Konflikte nicht gelöst. Wer Kritiker der israelischen Politik als Hamasfreunde darstellt, dem geht es nicht um einen sachlichen Meinungsstreit. Am vergangenen Samstag wurden von rechten Israelis Rauchbomben in eine Demonstration von 10.000 Friedensaktivisten, jüdischen und palästinensische Israelis, geworfen. Das Ziel Panik zu erzeugen ging nicht auf. Der 86jährige Uri Averny wurde im Anschluss an die Kundgebung tätlich angegriffen. Das ist das Ergebnis einer Politik, die den politischen Gegner systematisch verleumdet werden.

Hassparolen von Facebook

Türkische Lobby macht Druck gegen Israel

Der türkische Ministerpräsident will, dass die Türkei in die Gemeinschaft der EU aufgenommen wird. Da er aber wohl selbst daran nicht mehr so recht glaubt lässt er, weitestgehend unbeobachtet vom Westen, eine Islamisierung der Türkei zu. Für den Präsidenten ist die Demokratie nur eine Station auf dem Weg zur islamischen Republik.

Antisemitismus ist zu einem Totschlagargument verkommen, mit dem jegliche Kritik an der Politik der israelischen Regierung denunziert werden soll. Die Gazablokade ist völkerrechts- und menschenrechtswidrig. Der Piratenakt des israelischen Militärs gegen die Schiffe mit Hilfsgütern ist ein Kriegsverbrechen. Da beißt die Maus keinen Faden ab und da ändern verbale Amokläufe der Israellobby nichts dran.