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Mobile Beratungszentrum gegen Rechtsextremismus in Berlin

08.06.2010

Logo des mobilen Beratungszentrum gegen Rechtsextremismus in Berlin

Das mobile Beratungszentrum gegen Rechtsextremismus wurde von Wissenschaftlern gelobt, da es ein positives Beispiel darstellt. Dieses Programm ist im Jahr 2002 ins Leben gerufen worden und fördert mittlerweile mehr als dreißig Projekte. Mit mehr als zwei Millionen Euro setzt das Landesprogramm auf Bildungsarbeit, auf soziale Arbeit und auf Beratung. Es sollen weiterhin soziale Strukturen gestärkt werden. Es erhalten auch Opfer von antisemitischer und rassistischer Gewalt Unterstützung und Hilfe. So unterstützte die Organisation beispielsweise mit Informationscontainern Bürgerinitiativen, die sich gegen die Etablierung rechtsextremer Modegeschäfte zur Wehr setzen wollte. Diese Container standen vor den Modegeschäften und verteilten ehrenamtlich hergestelltes Informationsmaterial.

Konsequente Fortführung der bisherigen Erfolge

Fremdenfeindlichkeit findet in der Zivilbevölkerung statt. Es gilt durch Projekte dagegen zu arbeiten und Vorurteile abzubauen. In Zukunft sollen mit anderen Initiativen Konzepte im Integrationsbereich ausgearbeitet werden. Des Weiteren sollen geförderte Projekte untereinander mehr vernetzt und die Arbeit bekannter gemacht werden. Es wird angestrebt auf Internetseiten die Projekte vorzustellen. Zudem sollen Mitsprache- und Mitwirkungsmöglichkeiten verbessert werden. Vor allen Dingen geht es darum, sich informieren zu können. Beispielsweise bei Problemen einen kompetenten Ansprechpartner zu haben. Das Gefühl selbst etwas zu bewegen und verändern zu können, schützt vor Rechtsextremismus.

Zufrieden mit der wissenschaftlichen Beurteilung

Die Bewertung der bereits geförderten Projekte ist durchweg gut. Die Projektleiterin der mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus ist deshalb erfreut, dass die Wissenschaftler sehr eng mit den Experten zusammen gearbeitet haben.



Quelle Berlin bewährt sich gegen Rechts (mbr-berlin.de)